Klinik für Viszeral-, Gefäss- und Kinderchirurgie
![]() |
Chefarzt Prof. Dr. Dieter Berger Kontakt Sekretariat der Chirurgischen Klinik Marion Weingart Martina Föry Telefon/Fax 07221/91-2351 oder -2357 07221/91-2322 |
| Unser Team | | Schwerpunkte | | Patienteninformationen | | Ärztliche Weiterbildung | | Bildergalerie |
Die Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie umfasst 83 Betten auf 3 Stationen. Die kinderchirurgischen Patienten sind in der Kinderklinik altersgerecht untergebracht. Jährlich werden über 3100 erwachsene Patienten stationär behandelt. Gemeinsam mit ca. 350 kinderchirurgischen Operationen resultieren ca. 3200 Patienten, die einem chirurgischen Eingriff unterzogen werden. Das Spektrum der Abteilung beinhaltet die gesamte Viszeralchirurgie, die sowohl die Diagnostik als auch die chirurgische und konservative Therapie von sämtlichen gut- und bösartigen Erkrankungen der Speiseröhre, des Magen- und Darmtraktes, von Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, der Brustdrüse, Schilddrüse, Nebenniere und teilweise der Niere umfasst.
Die Behandlung umfasst entsprechend dem Auftrag als Klinik der Zentralversorgung häufige Erkrankungen, wie Gallenstein- und Bruchleiden, die beinahe ausschließlich minimal-invasiv (laparoskopisch, endoskopisch, Schlüssellochchirurgie) operiert werden, wie auch große Tumoroperationen an Bauchspeicheldrüse, Leber oder Speiseröhre. Eine besondere Spezialität stellen die organsparenden Operationsmethoden bei chronischer Entzündung der Bauchspeicheldrüse und des Bauchspeicheldrüsenkrebses, aufwendige Rekonstruktionen nach Entfernung des Magens und schließmuskelerhaltende Eingriffe bei Enddarmkrebs dar. Die laparoskopische (minimal-invasive, endoskopische oder Schlüsselloch-) Chirurgie wird nicht nur bei den genannten häufigen Erkrankungen einschließlich der Appendicitis, sondern auch bei Dickdarmresektionen (Divertikulitis und Dickdarmkrebs) und Refluxerkrankungen regelhaft angewendet.
Die laparoskopische Versorgung von Narbenbrüchen, ein in Deutschland noch kaum übliches Verfahren, ist seit 1999 Standard bei diesem so schwierigen Krankheitsbild. Die chemotherapeutsichen Behandlungen bösartiger Erkrankungen von Dick- und Enddarm sowie Bauchspeicheldrüse werden nach heute üblichen onkologischen Standards ambulant und stationär durchgeführt. Das kinderchirurgische Angebot umfasst die ambulante "kleine" Kinderchirurgie wie Phimose, Leistenbruch, Hodenhochstand usw. sowie die moderne chirurgische Therapie angeborener Missbildungen des Magen-Darmtraktes, insbesondere des Morbus Hirschsprung, der fast immer einzeitig ohne künstlichen Ausgang operiert werden kann. Als Besonderheit ist die Korrektur der Hypospadie anzuführen, die als häufigstes urologisches Krankheitsbild eine weitere Spezialität darstellt. Die kinderchirurgische Betreuung wird von zwei ausgebildeten Kinderchirurgen wahrgenommen.
