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Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie Baden-Baden Balg

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Prof. Dr. Matthias Funke
Chefarzt
Prof. Dr. Matthias Funke

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Sabine Lorenz/Manuela Obergfell

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Tel.  07221 91-2109
Fax  07221 91-2203
bad-radiologie@klinikum-mittelbaden.de

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Nach Vereinbarung über das Sekretariat, Tel. 07221 91-2109

Über uns

Den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes als „Ganzen“ wahrzunehmen, erlaubt die Ausstattung der Radiologischen Klinik am Klinikum Mittelbaden. Am Standort Baden-Baden Balg wird nahezu das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Radiologie abgedeckt. Die eine dient dazu, einem behandelnden Arzt rasch und effizient eine präzise und bildgebende Diagnostik zur Verfügung zu stellen – und so für den Patienten sehr viel schneller eine hilfreiche Therapie zu beginnen. Die andere ist der therapeutische Teil der Radiologie: Unter Bildsteuerung (Ultraschall, CT, MRT und Angiographie) können therapeutische Eingriffe vorgenommen werden wie zum Beispiel bei arteriellen Verschlusserkrankungen oder bei einem Verschluss des Gallengangsystems.

Die Radiologische Klinik versorgt sämtliche Fach- und Belegabteilungen dieses Standorts des Klinikums Mittelbaden mit bildgebender Diagnostik. So werden im Jahr rund 45.000 radiologische Leistungen erbracht. Selbstverständlich nutzen wir hierzu nur modernste Gerätetechnik wie die digitale Projektionsradiographie, die digitale Mammographie, Durchleuchtungsuntersuchungen, die Angiographie und die Bildgebung mit Ultraschall. Mehrzeilen-Computertomographie (64-Zeilen-Spiral-CT) und Magnetresonanztomographie (MRT mit 1,5 Tesla Feldstärke) stehen zur Untersuchung stationärer und ambulanter Patienten zur Verfügung und werden in Kooperation mit einer niedergelassenen Praxis betrieben. 

Eine vollständige digitale Vernetzung sorgt dafür, dass wir den aktuellen DICOM-Standard erfüllen. Dank der Installation eines PACS (Picture Archiving and Communication System) wird die Technik filmlos betrieben. Wir werten die digitalen Daten auf hochwertigen Workstations aus und übertragen sie sofort zur Bildbetrachtung auf die PCs der Stationen, der Ambulanzen und der OPs. Zusammen mit den umliegenden Krankenhäusern betreiben wir ein Teleradiologie-Projekt. Sie als Patient profitieren dabei, indem Sie Ihre Diagnose möglichst rasch erhalten – und das auf einem möglichst wenig invasiven Weg und mit einem Höchstmaß an Komfort.

Die Radiologische Klinik bietet regelmäßige interne Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an und ist in den verschiedenen interdisziplinären Konferenzen aktiv vertreten. Darüber hinaus engagiert sie sich in der studentischen Ausbildung. Der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Diagnostische Radiologie.

Mit der Praxis für Strahlentherapie am Klinikum Mittelbaden am Standort Baden-Baden Balg erfährt die Radiologische Klinik ihre logische Fortsetzung. Fachärzte für Strahlentherapie bieten hier eine heimatnahe Strahlenbehandlung mit modernster Ausstattung auf höchstem Niveau. Hier werden sämtliche Tumorerkrankungen, die einer alleinigen Bestrahlungsbehandlung oder – in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten – einer kombinierten Radiochemotherapie bedürfen, durchgeführt. Die Intention hierfür kann sowohl kurativ als auch palliativ sein.

Leistungsspektrum

Konventionelle Röntgenuntersuchungen

Es werden alle Röntgenuntersuchung des Brustkorbs, des Bauches und des Skelettsystems sowie Durchleuchtungen des Magen-Darm-Traktes sowie die Bestimmung des Kalksalzgehaltes des Stammskeletts durchgeführt.

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist ein radiologisches Schnittbildverfahren, das heute mit vielen parallelen Schichten in spiralförmiger Abtastung durchgeführt wird (Mehrzeilen-Spiral-CT). Mit dem modernen 64-Zeilen-Spiral-CT können innerhalb kürzester Zeit alle Abschnitte des menschlichen Körpers komplett und lückenlos dargestellt werden. Dabei werden aus den digitalen Daten am Computer Bilder erstellt, die beliebige Ansichten des Körpers in allen Ebenen erlauben.

Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) kommt ohne Strahlenbelastung aus. Dabei werden mithilfe eines starken Magnetfeldes unter Verwendung von Radiowellen Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt. Die Hauptanwendungsgebiete der MRT sind Gehirn und Rückenmark, Knochen und Gelenke, Herz und Gefäße, innere Organe sowie Muskulatur und Weichgewebe einschließlich der weiblichen Brust.

Herzdiagnostik

Der Einsatz der modernen Schnittbildverfahren Spiral-CT und MRT wird in aller Regel von einem kompetenten kardiologischen Kollegen überprüft. Sofern notwendig, z. B. bei der medikamentösen Simulation einer Herzbelastung, ist der Kardiologe bei der Untersuchung selbstverständlich anwesend.

Die nicht invasiven CT- und MRT-Untersuchungen erfolgen jeweils unter Aufzeichnung der EKG-Ableitung. Für die nicht invasive Darstellung der Herzkranzgefäße bietet sich heute die Spiral-CT an, mit der aussagekräftige Aufnahmen erstellt werden können.

Für die Untersuchung der Herzhöhlen und -klappen sowie für die Überprüfung der Durchblutung und der Funktion des Herzmuskels ist die Kardio-MRT die bildgebende Methode der Wahl. Hierfür ist die Gabe eines Kontrastmittels über eine Armvene nötig. Die Auswertung und die Interpretation der Befunde erfolgen gemeinsam mit den kardiologischen Kollegen.

Digitale Mammographie

Die Mammographie wird in der Radiologischen Klinik in digitaler Technik durchgeführt. Anschließend können die digitalen Aufnahmen am Monitor näher analysiert, nachbearbeitet und digital gespeichert werden. Neben vielen anderen Vorteilen wie Bildvergrößerung, Kontrastanhebung, Helligkeitsänderung ist die weitere Reduktion der Strahlendosis um ca. 25 bis 30% ein großer Vorteil der digitalen Technik.

Bei der Bildanalyse bedienen wir uns der Auswertung der Bilder durch zwei Ärzte/-innen. Zur Abklärung von auffälligen Befunden bieten wir die sonographische sowie die stereotaktisch gezielte Vakuum-Saugbiopsie an. Vor einer offenen Biopsie lokalisieren wir auf Wunsch des Operateurs den pathologischen Befund unter Röntgenkontrolle mithilfe von speziellen Markierungsdrähten. Die Radiologie ist Mitglied im Brustzentrum des Klinikums Mittelbaden, in dem mit den kooperierenden Partnern nicht nur die Diagnostik, sondern auch die präoperative Vorbereitung, die operative Therapie und Bestrahlung sowie die Nachsorge nach einheitlichen Kriterien vorgenommen wird.

Interventionelle Eingriffe

In der Radiologie werden alle gängigen, interventionellen Eingriffe angeboten. Sie werden unter Röntgen- oder CT-Kontrolle durchgeführt und erlauben eine äußerst schonende Behandlung der Patienten. Hierzu zählen Punktionen zur Gewebeentnahme für feingewebliche Untersuchungen oder zur Entlastung von Flüssigkeitsansammlungen ebenso wie Katheteruntersuchungen der Arterien und Venen mit Aufweitung von verengten Gefäßabschnitten (PTA) und dem Einsatz von Gefäßstützen (Stent).

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