Prof. Dr. Matthias Funke
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Prof. Dr. Matthias Funke

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Sabine Lorenz

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Konventionelle Röntgenuntersuchungen

Es werden alle Röntgenuntersuchung des Brustkorbs, des Bauches und des Skelettsystems sowie Durchleuchtungen des Magen-Darm-Traktes sowie die Bestimmung des Kalksalzgehaltes des Stammskeletts durchgeführt.

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist ein radiologisches Schnittbildverfahren, das heute mit vielen parallelen Schichten in spiralförmiger Abtastung durchgeführt wird (Mehrzeilen-Spiral-CT). Mit dem modernen 64-Zeilen-Spiral-CT können innerhalb kürzester Zeit alle Abschnitte des menschlichen Körpers komplett und lückenlos dargestellt werden. Dabei werden aus den digitalen Daten am Computer Bilder erstellt, die beliebige Ansichten des Körpers in allen Ebenen erlauben.

Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) kommt ohne Strahlenbelastung aus. Dabei werden mithilfe eines starken Magnetfeldes unter Verwendung von Radiowellen Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt. Die Hauptanwendungsgebiete der MRT sind Gehirn und Rückenmark, Knochen und Gelenke, Herz und Gefäße, innere Organe sowie Muskulatur und Weichgewebe einschließlich der weiblichen Brust.

Herzdiagnostik

Der Einsatz der modernen Schnittbildverfahren Spiral-CT und MRT wird in aller Regel von einem kompetenten kardiologischen Kollegen überprüft. Sofern notwendig, z. B. bei der medikamentösen Simulation einer Herzbelastung, ist der Kardiologe bei der Untersuchung selbstverständlich anwesend.

Die nicht invasiven CT- und MRT-Untersuchungen erfolgen jeweils unter Aufzeichnung der EKG-Ableitung. Für die nicht invasive Darstellung der Herzkranzgefäße bietet sich heute die Spiral-CT an, mit der aussagekräftige Aufnahmen erstellt werden können.

Für die Untersuchung der Herzhöhlen und -klappen sowie für die Überprüfung der Durchblutung und der Funktion des Herzmuskels ist die Kardio-MRT die bildgebende Methode der Wahl. Hierfür ist die Gabe eines Kontrastmittels über eine Armvene nötig. Die Auswertung und die Interpretation der Befunde erfolgen gemeinsam mit den kardiologischen Kollegen.

Digitale Mammographie

Die Mammographie wird in der Radiologischen Klinik in digitaler Technik durchgeführt. Anschließend können die digitalen Aufnahmen am Monitor näher analysiert, nachbearbeitet und digital gespeichert werden. Neben vielen anderen Vorteilen wie Bildvergrößerung, Kontrastanhebung, Helligkeitsänderung ist die weitere Reduktion der Strahlendosis um ca. 25 bis 30% ein großer Vorteil der digitalen Technik.

Bei der Bildanalyse bedienen wir uns der Auswertung der Bilder durch zwei Ärzte/-innen. Zur Abklärung von auffälligen Befunden bieten wir die sonographische sowie die stereotaktisch gezielte Vakuum-Saugbiopsie an. Vor einer offenen Biopsie lokalisieren wir auf Wunsch des Operateurs den pathologischen Befund unter Röntgenkontrolle mithilfe von speziellen Markierungsdrähten. Die Radiologie ist Mitglied im Brustzentrum des Klinikums Mittelbaden, in dem mit den kooperierenden Partnern nicht nur die Diagnostik, sondern auch die präoperative Vorbereitung, die operative Therapie und Bestrahlung sowie die Nachsorge nach einheitlichen Kriterien vorgenommen wird.

Interventionelle Eingriffe

In der Radiologie werden alle gängigen, interventionellen Eingriffe angeboten. Sie werden unter Röntgen- oder CT-Kontrolle durchgeführt und erlauben eine äußerst schonende Behandlung der Patienten. Hierzu zählen Punktionen zur Gewebeentnahme für feingewebliche Untersuchungen oder zur Entlastung von Flüssigkeitsansammlungen ebenso wie Katheteruntersuchungen der Arterien und Venen mit Aufweitung von verengten Gefäßabschnitten (PTA) und dem Einsatz von Gefäßstützen (Stent).