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Schmerztherapie Baden-Baden Bühl

Kontakt

Dr. Joachim Gießer
Leitender Arzt
Dr. Joachim Gießer

Facharzt für Anästhesiologie DESA, spezielle Schmerztherapie, spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin und Palliativmedizin


Kontakt

Sekretariat

Jessica Dillmann
Liane Karcher
Elisabeth Münster

Telefonische Erreichbarkeit:

Montag - Freitag
10 - 12 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
13 - 15 Uhr


Telefon / Fax / E-Mail
Tel.  07223 81-5290
Fax  07223 81-5296
schmerztherapie@klinikum-mittelbaden.de

Gemeinsam aktiv gegen den Schmerz

Wir von der Schmerztherapie helfen Ihnen mit Empathie und Verstand.


Wir – das ist ein Team aus spezialisierten Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten, Pflegenden mit algesiologischer Zusatzausbildung „pain nurse“ und den Therapeuten für Bewegungs- und Entspannungsverfahren.

Schmerzen können viele Ursachen und viele Erscheinungsformen haben. Genauso vielschichtig ist unser multimodales Schmerztherapie Konzept, entsprechend dem wir zusammen mit Ihnen die individuelle und leitliniengerechte Therapie zusammenstellen.

Im ärztlichen  Bereich arbeiten wir interdisziplinär und konsiliarisch mit allen notwendigen Fachabteilungen wie Orthopädie, Neurologie, Handchirurgie und Neurochirurgie eng zusammen. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Radiologie, die neben Diagnostik u.a. auch schmerzlindernde rückenmarksnahe Verfahren - zu Ihrer Sicherheit unter CT-Sichtkontrolle durchführen.

Eine internistische / allgemeinmedizinische Betreuung ist am Standort Bühl ebenso gewährleistet.

Einmal im Monat findet eine interdisziplinäre Schmerzkonferenz mit Patientenvorstellung und gemeinsamer Lösungsstrategiesuche statt. Alle interessierten Kollegen sind hierzu herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist CME zertifiziert.


 

Informationsmaterial

 
 
Dr. Kerstin Hartmann
Oberärztin
Dr. Kerstin Hartmann

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin und Notfallmedizin.



Ursula Pawlik
Ärztin
Ursula Pawlik

Schwerpunkt Neuraltherapie
Notfallmedizin



Ulrich Borowski
Ulrich Borowski

Psychologischer Psychotherapeut



Alexandra Kurz
Alexandra Kurz

Physiotherapeutin (B.A.)



Sabine Boos
Stationsleitung
Sabine Boos

Jessica Dillmann
Jessica Dillmann

Patientenaufnahmemanagement
Pain nurse



Leistungsspektrum

Unser Spektrum

  • Behandlung von Schmerzen des Bewegungssystems
    (verursacht durch z.B. degenerative Veränderungen, Verletzungen und nach operativen Eingriffen)
  • Neuropathische Schmerzen (= Nervenschmerzen)
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) Typ I und II
  • Psychosomatische SchmerzerkrankungenSympathisch unterhaltener Schmerz
  • Phantom- und Stumpfschmerzen
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
    (Trigeminusneuralgie, atypische Gesichtsschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Migräne)
  • Myofasziale Schmerzen (Fibromyalgie)
  • Tumorschmerzen
  • Viszerale Schmerzsyndrome

Behandlungsziele

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Erhalt und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
  • Erleichterung der Alltagsaktivitäten
  • Vermeidung einer weiteren Chronifizierung
  • Verhaltensänderung (Vermeidungsverhalten senken,  Aktivität steigern)

Behandlungsmethoden

Medikamentöse Therapie

  • Invasive Verfahren
    • Kontinuierliche periphere und zentrale Nervenblockaden
    • Blockaden des sympathischen Nervensystems (Stellatumblockade, Ganglionäre Lokale Opioid Analgesie)
    • neuraltherapeutische Infiltrationen
  • Physio- und Ergotherapie
  • Bewegungstherapie (QiGong, Nordic Walking)
  • Gegenirritationsverfahren TENS, Capsaicin
  • Botolinum und Gamma core
  • Entspannungsverfahren
    • Progressive Muskelentspannung (PMR)
    • achtsamkeitsorientierte Körperarbeit
    • Lachyoga
  • Verhaltenstherapie / Psychoedukation
  • Naturheilkundliche Verfahren (Aromatherapie, Einreibungen, Wickel und Auflagen)

Die sozialdienstliche Beratung ergänzt unser Spektrum.

Ihr Weg zu uns

Im Akut-oder gar Notfall wenden Sie sich bitte zuerst an den kassenärztlichen Notdienst, den Rettungsdienst bzw. die Notaufnahmen unseres Klinikums, damit bedrohliche organische Ursachen ausgeschlossen bzw. behandelt werden.


Falls Sie eine Behandlung von uns wünschen, dann nehmen Sie bitte mit unserem Sekretariat Kontakt auf. Senden Sie uns den Deutschen Schmerzfragebogen ausgefüllt und mit den Vorbefunden zurück. Sie können den Fragebogen auch bei uns direkt anfordern. Bitte informieren Sie uns, wenn ein Rentenverfahren läuft. Nach Sichtung der Unterlagen melden wir uns wieder bei Ihnen.


Wir haben die Möglichkeit Sie ambulant oder stationär zu behandeln:

In unserer Ambulanz werden Patienten häufig vor oder nach stationären Aufenthalten behandelt. Neben der Erhebung der Krankengeschichte, der Auswertung der Vorbefunde und der Untersuchungen werden die nächsten Schritte geplant. Behandlungsmöglichkeiten sind unter anderem Medikamentengabe, Infiltrationen und Injektionen.

Für die Behandlung in der Ambulanz benötigen Sie eine Überweisung von einem niedergelassenen Arzt.

Bei den meisten unserer Patienten hat der Schmerz viele Ursachen und Auswirkungen auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene. Aus diesem Grund ist hier eine multimodale Therapie erforderlich, die bei uns stationär durchgeführt wird. Sie ist indiziert, wenn der Schmerz bereits chronisch geworden ist, mehrere ambulant durchgeführte Maßnahmen, Operationen oder Rehabilitationsaufenthalte nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, oder wenn zum Beispiel schwere Begleiterkrankungen eine ambulante Medikamenteneinstellung erschweren. Die Motivation des Patienten zu aktiver Mitarbeit und zur Entwicklung von Schmerzbewältigungsstrategien ist für den Behandlungserfolg essentiell. Die Therapiedauer beträgt in der Regel 9-16 Tage. Hierfür benötigen wir eine Einweisung.

Im Rahmen des interdisziplinären Assessments zur multimodalen Schmerztherapie finden ein ausführliches Arztgespräch mit Untersuchung und ein Gespräch mit einem Psychologen statt. Damit besteht die Möglichkeit durch eine umfassende Befundaufnahme eine möglichst optimale Therapie zu entwickeln. Hierfür planen sie ca. drei Stunden ein. Es wird eine Einweisung benötigt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unsere Plätze zur Schmerztherapie nach Termin und Dringlichkeit vergeben.

Ihr Team der Schmerztherapie

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