Bei einer Bougierung wird ein verengtes Hohlorgan – z. B. die Speiseröhre oder die Harnröhre – mit speziellen Instrumenten geweitet.
Das kann nötig sein, wenn sich Engstellen gebildet haben, etwa durch Narben, Entzündungen oder Tumore.
Dabei kommen dünne, flexible oder starre Stäbe („Bougies“) zum Einsatz, die Schritt für Schritt eingeführt werden, um die Engstelle vorsichtig zu dehnen.
Manchmal wird die Bougierung auch mit einem Ballonkatheter durchgeführt. Diese Methode hilft vielen Betroffenen, wieder besser schlucken, atmen oder Wasser lassen zu können – je nach betroffenem Organ.
