Gemeinsam Flagge zeigen für die Gesundheitsversorgung in Mittelbaden: Zusammen mit Landrat Prof. Dr. Christian Dusch, Baden-Badens Oberbürgermeister Thomas Jung, Mitgliedern des Aufsichtsrats und dem Pflegebündnis Mittelbaden haben sich am Freitag, 12. Juni, viele Mitarbeitende des Klinikums Mittelbaden (KMB) an den symbolischen Schließungen der Haupteingänge der Kliniken in Baden-Baden und Rastatt beteiligt. Auch aus der Bevölkerung gab es Unterstützung vor Ort.
Hintergrund der Aktion, die von der BWKG (Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft e.V.) ins Leben gerufen worden ist, sind die mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohenden Einsparungen, die das erwartete Milliardenloch in der gesetzlichen Krankenversicherung durch massive Kosteneinsparungen bei den Leistungserbringern – insbesondere Krankenhäusern – schließen sollen. In Baden-Württemberg haben sich neben dem KMB mehr als 130 Klinikstandorte an dem Aktionstag beteiligt, der außerdem in Bayern, Nordrhein-Westfalen und im Saarland stattfand. Viele Mitarbeitende des KMB waren eigens aus dem Urlaub oder einem freien Tag gekommen, um an der Aktion teilzunehmen.
„Kein Geld. Keine Versorgung – Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ Das Motto der Aktion war an den zugesperrten Haupteingängen in Rastatt und in Balg zu lesen. Damit sollte verdeutlicht werden, dass weitere Sparauflagen für die Kliniken nicht ohne Folgen für die Versorgung von Menschen in der Region bleiben werden. Während des Aktionstags ging die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter, aber es konnte ein Eindruck gewonnen werden, was es bedeutet, wenn die Versorgung nicht auf den Wegen zu erreichen ist, die die Menschen gewohnt sind.
Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern!
Impressionen des Aktionstags aus Baden-Baden und Rastatt:













