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Die Stabsstelle Unternehmenskommunikation ist verantwortlich für die analogen und digitalen Veröffentlichungen des Klinikums Mittelbaden. Präsent sein, informieren und größtmögliche Transparenz zeigen, ist uns wichtig. Wir veröffentlichen regelmäßig aktuelle und wissenswerte Informationen rund um das Geschehen im Klinikum Mittelbaden und laden Interessierte zu unseren vielfältigen Veranstaltungen ein. Wir sind Ansprechpartner für Medienvertreter, stellen bei Bedarf den Kontakt zu den Experten des Klinikums her und vermitteln Interviewtermine.

Alle Broschüren, Plakate und Anzeigen des Klinikums Mittelbaden sowie die Informationen auf unserer Webseite und auf unseren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und YouTube haben ihren Ursprung bei uns. Die Koordination und Organisation von Foto- und Filmaufnahmen liegt ebenfalls in unseren Händen. Auch in Fragen des Corporate Designs ist die Stabsstelle kompetenter Ansprechpartner. Bei Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Aktuelle Meldungen & Pressekontakt

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Baden-Baden Balg | 23.05.2023

Brustzentrum in Baden-Baden-Balg erfolgreich rezertifiziert

Seit 2005 wird das Brustzentrum des Klinikums Mittelbaden in der Klinik Baden-Baden-Balg regelmäßig von Onkozert rezertifiziert. OnkoZert ist ein unabhängiges Institut, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft überprüft, ob die nötigen fachlichen Anforderungen an die Organkrebszentren erfüllt werden. Da das Brustzentrum seit vielen Jahren immer wieder ohne Abweichungen diese Überprüfungen bestand, konnte dieses Jahr statt einer Vor-Ort-Begehung durch Auditoren von Onkozert eine digitale Überprüfung erfolgen.

Das Brustzentrum überzeugte in allen Punkten mit seiner Qualität der Behandlung und der Ganzheitlichkeit des Angebotes an die Betroffenen.

„Wir bedanken uns bei allen Kollegen für die zuverlässige und reibungslose Zusammenarbeit und bei allen Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen“, richtet Dr. Antje Hahn, die seit 2014 das Brustzentrum leitet, sich an alle, die zur erfolgreichen Rezertifizierung beigetragen haben.

Klinikum Mittelbaden | 16.05.2023

Vortrag „Darmgesundheit fördern – Darmkrebsrisiko verringern?“

Wie kann ich mein Darmkrebsrisiko senken? „Das ist eine Frage, die uns immer wieder nicht nur in der Darmkrebsforschung beschäftigt“, erklärt Dr. Cornelia Segendorf, Koordinatorin und zertifizierte Darmchirurgin des Darmkrebszentrums KMB Baden-Baden-Balg. Am Donnerstag, 25. Mai, hält sie dort einen Vortrag zum Thema „Darmgesundheit fördern – Darmkrebsrisiko verringern?“. In Deutschland wird die Diagnose Darmkrebs zunehmend bei jüngeren Menschen gestellt. Bestimmte Lebensweisen fördern eine Darmkrebserkrankung. „Wir haben unsere Darmgesundheit selbst in der Hand haben und können aktiv für sie sorgen“, ist Dr. Segendorf überzeugt. Was jeder Einzelne für sich tun kann, damit das Risiko sinkt, an Darmkrebs zu erkranken, darauf geht die Medizinerin in ihrem Vortrag ein. Zudem spricht sie darüber, welche Therapie die beste ist, wenn die Diagnose Darmkrebs doch einmal gestellt wird. Nicht nur die Mikrobiomforschung oder Ernährungstherapie sind ihr zufolge allein ausschlaggebend, wenn es darum geht, auf lange Sicht einen gesunden Darm zu erlangen. Der Vortrag findet im Rahmen des Gesundheitsforums am Donnerstag, 25. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal im Erdgeschoss der Klinik Baden-Baden-Balg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Klinikum Mittelbaden | 12.05.2023

Wertschätzung am Tag der Pflege

Zu Ehren von Florence Nightingale wurde der Internationale Tag der Pflege ins Leben gerufen. Sie gilt als Vorreiterin der modernen Krankenpflege. Jedes Jahr am 12. Mai rückt die Leistung der Pflegenden in den Fokus. Diesmal steht der Tag unter dem Motto: „Our nurses. Our future. – Unsere Pflegefachkräfte. Unsere Zukunft.“ Die Kernbotschaft ist, dass (nochmals besonders) in der Pandemie deutlich geworden ist, wie bedeutsam eine pflegerische Expertise für eine gute Gesundheitsversorgung ist.

Die Standards haben sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt. Doch die Rahmenbedingungen für Pflegende sind schwierig. Das weiß auch Anja König, Pflegedirektorin des Klinikums Mittelbaden. „Wir nehmen den Tag der Pflege zum Anlass, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber unsere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Tag für Tag, Nacht für Nacht, an Wochenenden und Feiertagen sind sie für die Patientinnen und Patienten da.“ Die Geschäftsführung des KMB verteilt an diesem Tag Schokolade an die Pflegefachkräfte. „Damit wollen wir zeigen: Wir sind überaus dankbar dafür, dass uns viele Pflegende oft über viele Jahre treu geblieben sind, und dass wir uns auf unsere Pflegenden verlassen können.“

Im Gesundheitswesen ist aktuell viel Bewegung. Es gibt einige gesetzliche Weichenstellungen; exemplarisch sei hier die Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes oder die anstehende Einführung der PPR 2.0 genannt. „Alle Veränderungen sind notwendig und richtig, müssen jedoch in der Praxis mit Leben gefüllt werden“, erklärt Anja König und führt aus: „Die größte Herausforderung aus meiner Sicht ist die Bindung und Gewinnung von Pflegefachpersonen. Der zunehmende Bedarf an professioneller Pflege steht einer abnehmenden Zahl von Pflegefachpersonen gegenüber. Diese Entwicklung wurde während der Corona Pandemie besonders deutlich. Wir brauchen attraktivere Rahmenbedingungen, um Menschen für diesen sinnstiftenden, hoch verantwortungsvollen Beruf gewinnen zu können.

Was macht den Beruf Gesundheits- und Krankenpflegefachperson aus ihrer Sicht attraktiv? Die Pflegedirektorin muss nicht lange überlegen: „Kaum ein Beruf ist so facettenreich, nah am Menschen und hat eine hohe Sinnstiftung. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich selbst und die Fachlichkeit weiter zu entwickeln.“ Gesundheits- und Krankenpflegefachpersonen pflegen und betreuen Menschen aller Lebensphasen – genau genommen gibt es pflegerische Aufgabenfelder in der Betreuung von schwangeren Frauen bspw. in der Geburtshilfe bis hin zur Pflege in der Palliativversorgung oder im Hospiz. Es gibt unterschiedliche Settings von der Akutpflege im Krankenhaus, der Langzeitpflege in den Pflegeeinrichtungen, der Kurzzeit- und Tagespflege oder die Pflege im häuslichen Umfeld.

Weiterentwicklung im Beruf selbst ist fachlich möglich, wie zum Beispiel durch Spezialisierungen im Bereich der Wundversorgung oder Demenzbetreuung. Ebenso ist die Entwicklung im Bereich des Managements oder der Pädagogik möglich Zunehmend bringen auch akademisierte Pflegefachpersonen ihre Expertise in die Patienten- und Bewohnerbetreuung mit ein.

„Attraktiv ist der Beruf auch, weil viele unterschiedliche Berufsgruppen mit dem gemeinsamen Ziel einer guten Patientenversorgung ihr spezielles Wissen einbringen“, so Anja König abschließend.

Klinikum Mittelbaden | 11.05.2023

Theresienheim startet musikalisch in den Mai

Der Musikverein Lichtenthal und der Sänger Elmar Hohmann sind gern gesehene Gäste im Theresienheim in Lichtental. Die bekannte Volksweise „Der Mai ist gekommen“ durfte nicht fehlen beim Vormittagsständchen, das das Blasmusikorchester des Musikvereins am 1. Mai in der Pflegeeinrichtung des Klinikums Mittelbaden gab. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich noch über einige weitere heitere Melodien. Einige Tage später setzte Elmar Hohmann seine lockere Reihe der Freiluftkonzerte fort. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich die Idee der kleinen Open-Air-Veranstaltungen etabliert.  Vom Hof und den Balkonen aus genossen die Bewohnerinnen bekannte Schlager. Sie schwelgten sichtlich in Erinnerungen. Bei einem Eis und schönem Wetter stimmten viele der Zuhörerinnen und Zuhörer in den Gesang mit ein. Nach der dritten Zugabe und seinem Versprechen, ein weiteres Konzert zu geben, verabschiedete sich Elmar Hohmann mit dem Schlager „Junge, komm bald wieder“. „Wir freuen uns jetzt schon darauf“, sagt Heimleiterin Sabine Raabe. „Beide Konzerte waren ein tolles Erlebnis, und wir finden es einfach schön, dass der Musikverein und Herr Hohmann uns immer wieder besuchen. Das ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner immer etwas Besonderes.“

Klinikum Mittelbaden | 08.05.2023

Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Mittelbaden beteiligen sich an Streik

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat für Dienstag, 9. Mai 2023, zu einem weiteren bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Die zentrale Kundgebung findet in Frankfurt am Main statt.


Auch die Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Mittelbaden beteiligen sich an diesem Streik. Weitere Berufsgruppen sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Allerdings wird der Streik alle drei Klinikstandorte – Balg, Rastatt und Bühl  – umfassen. Der Streik führt zu massiven Einschränkungen. Es werden nur Notfalleingriffe und dringliche Operationen durchgeführt, elektive Eingriffe finden nicht statt. Die Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen, die Notfallversorgung ist aber jederzeit sichergestellt.

Paloma_Etienne_Hebamme

Klinikum Mittelbaden | 02.05.2023

Paloma Etienne absolvierte die Ausbildung mit einem Hauptschulabschluss – und musste ordentlich kämpfen

Der 5. Mai steht im Zeichen der Hebamme. Paloma Etienne hegte schon seit ihrer Kindheit den Traum, Hebamme zu werden. Doch der Weg dahin war alles andere als leicht. Inzwischen hat sie ihre Ausbildung erfolgreich absolviert und arbeitet im Kreißsaal des Klinikums Mittelbaden.  

„Ich wollte immer, dass alle sehen: Ich bin bereit, alles dafür zu geben, dass ich Hebamme werden kann. Wirklich alles.“ Paloma Etienne ist 28 Jahre alt, vor einem halben Jahr bog sie auf die Zielgerade ein – sprich: Sie bestand die notwendigen Prüfungen, um als Hebamme arbeiten zu können. Mit einem Hauptschulabschluss kämpfte sie sich durch. Es war ganz sicher kein einfacher Weg – aber das Ziel verlor Paloma Etienne niemals aus den Augen. „Und darauf bin ich schon ein bisschen stolz“, sagt sie mit einem Leuchten in den Augen.

Den ersten Anstoß für ihren Berufswunsch gab es, als die Hauenebersteinerin neun Jahre alt war: „Damals wurde ich zum ersten Mal Tante.“ Neugierig, wie sie war, wollte sie alles wissen, was bei der Geburt passiert war. Inzwischen hat ihre Schwester ihr drittes Kind zur Welt gebracht – mit Palomas Unterstützung.  „Das war einer der schönsten Momente“, erklärt Paloma und sucht auf ihrem Smartphone nach einem Bild, das sie mit dem Baby zeigt. „Schauen Sie, da ist meine Nichte gerade geboren. Bei der Geburt des zweiten Kindes war ich auch dabei, aber noch als Schülerin.“

Paloma Etienne erwischte durch Zufall den letzten Termin, um die schulische Ausbildung für den Beruf zu absolvieren. Dafür reichten ihr Schulabschluss und ihre langjährige Berufserfahrung. Inzwischen wurde der Beruf akademisiert, und für das Studium ist mindestens die Fachhochschulreife erforderlich. „Ich war schon so weit, dass ich überlegt habe, an einer Abendschule die Fachhochschulreife zu machen“, erzählt Paloma Etienne. Doch sie sei eben nicht die große Lernerin, zumindest, was Schule angeht. „Ich war schon immer neugierig und wollte alles wissen“, betont sie. Und wenn sie etwas interessiert, fällt es ihr nicht schwer, sich Zusammenhänge zu merken, sich reinzuknien in den Stoff.  „Klar, Chemie war schon schwierig“, gibt sie zu bedenken. „Das hatte ich als Werkrealschülerin so nicht gelernt.“ Aber: Auch manche Abiturientin aus ihrem Kurs hatte an diesem Fach zu knacken. Und: „Ich wusste ja, wofür ich das mache. Das war der Ansporn für mich.“

Schon von Anfang an musste Paloma Etienne viel kämpfen, um ihr Ziel zu erreichen. Den Kreißsaal lernte Paloma Etienne bereits in der achten Klasse kennen, im Rahmen eines Berufspraktikums. Hatte sie noch zwischen den Berufswünschen Tierpflegerin und Hebamme geschwankt, festigte sich der Wunsch, in die Geburtshilfe einzusteigen. „Eigentlich habe ich mich immer mit diesem Beruf beschäftigt.“ Weitere Praktika und ein Berufseinstiegsjahr an der Anne-Frank-Schule folgten. Bei einem Informationstag kam sie in Kontakt mit Sibylle Schlageter, die damals die Schule für Pflegefachberufe leitete.  Auf ihren Rat hin absolvierte sie 2012 die einjährige Ausbildung als Pflegehelferin, sammelte Berufserfahrungen und schloss von 2014 bis 2017 die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an – alles immer mit dem Gedanken: „Ich will Hebamme werden.“ Doch, die Krankenpflege hat ihr auch gut gefallen. Berührungsängste hatte sie nie: „Ich habe schon als Kind meiner Oma die Strümpfe angezogen oder ihr die Haare gewaschen.“  Zwei Jahre arbeitete sie in der Zentralen Notaufnahme in Rastatt, die Erfahrungen dort kamen ihr schließlich auch für die Hebammenausbildung zugute. Doch für diesen Beruf einen Ausbildungsplatz zu finden, schien lange Zeit unmöglich: „Deutschlandweit habe ich mich beworben. Ich habe auch in meinem Urlaub Praktika gemacht. Ich wollte zeigen: Ich will den Beruf unbedingt. Doch immer kamen Absagen.“ Warum? „Die Begründung war immer der Hauptschulabschluss“, sagt Paloma Etienne. „Zum Schluss hatte ich einen ganzen Ordner mit Bewerbungen. Ich wäre überall hingegangen.“

Wieder halfen ihr eine glückliche Fügung des Schicksals und zwei wertvolle Kontakte im Klinikum Mittelbaden. Unter anderem fand sie in Susanne Baus, Leitende Hebamme des Klinikums Mittelbaden, eine Fürsprecherin. So trat sie im Jahr 2019 endlich ihre lang ersehnte Ausbildung an. Ohne Verkürzung übrigens: „Das wollte ich nicht. Ich wollte auch aus dem ersten Ausbildungsjahr alles mitbekommen – und ich wollte von Anfang an in der Klassengemeinschaft sein“, erklärt Paloma Etienne.  Ihr ist bewusst: „Das war meine letzte Chance, Hebamme zu werden.“

Und gerade dieser letzte schulische Ausbildungsjahrgang hatte es nicht einfach: Die Ausbildung fiel mitten in die Corona-Zeit. Online-Unterricht, Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen. Und werdende Mütter, die nicht zu allen Untersuchungen ihren Lebenspartner mitbringen konnten. 

Jetzt ist sie am Ziel, hat den ersten Kindern auf die Welt geholfen und erlebt werdende Mütter, die ihr vertrauen. Vor einigen Wochen hat sie auch mit der Wochenbettbetreuung begonnen. Das bedeutet, dass sie neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit im Klinikum auch freiberuflich arbeitet. Was sie während ihres langen und steinigen Wegs für sich mitgenommen hat: „Ich versuche, nie über eine Frau zu urteilen, sondern sie mit all ihren Wünschen zu respektieren. Auch wenn das manchmal schwer zu verstehen ist. Da steckt doch immer eine Geschichte dahinter.“ 

Übrigens: Werdende Mütter, die auf der Suche nach einer Hebamme für die Betreuung in der Schwangerschaft und während des Wochenbetts sind, können es über die Internetseite www.hebammensuche-bw.de versuchen.

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Sybille Müller-Zuber, Leitung Unternehmenskommunikation

Sybille Müller-Zuber

Leitung Unternehmenskommunikation

Dr.-Rumpf-Weg 7
76530 Baden-Baden

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