Klinikum Mittelbaden

Bio gemeinsam genießen: Erfolgreicher Projektabschluss und Blick in die Zukunft

Das Bild zeigt Mitglieder des KMB-Teams bei der Abschlussveranstaltung von "Bio gemeinsam genießen" in Stuttgart.

Den regionalen Bio-Anteil erhöhen: Mit diesem Anspruch hat sich das Klinikum Mittelbaden in den vergangenen zwei Jahren am Projekt „Bio gemeinsam genießen – Regionales Bio in Kantine, Mensa & Co.“ beteiligt und zieht nun eine durchweg positive Bilanz. Bei der Abschlussveranstaltung in Stuttgart haben der KMB-Nachhaltigkeitsbeauftragte Markus Enderle und Diana Simon aus der Catering gGmbH für das Projektteam die offizielle Urkunde aus den Händen des Ministers für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, erhalten.

Ziel des Projekts war es, gesundheitsfördernde, nachhaltige und genussvolle Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung zu stärken. Ein besonderer Fokus lag auf der Erhöhung des regionalen Bio-Anteils sowie auf der stärkeren Nutzung regionaler Lebensmittel. „Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zu mehr Gesundheit und Klimaschutz, sondern stärken zugleich die regionale Wertschöpfung“, betont Markus Enderle, Projektleiter und Nachhaltigkeitsbeauftragter des KMB.

In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem der Ausbau vegetarischer Gerichte, die systematische Messung von Speiseabfällen sowie die Vorbereitung auf eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die Analyse von Speisenrückläufen ermöglichte eine Reduzierung von Abfällen und einen schonenderen Einsatz von Ressourcen. „Die gewonnenen Erkenntnisse führten zu einer bedarfsgerechteren Portionierung, dem Austausch einzelner Gerichte und der Reduzierung überschüssiger Komponenten“, erklärt Markus Enderle. „Auf diese Weise eingesparte Kosten können gezielt genutzt werden, um den Bio-Anteil weiter zu erhöhen“, ergänzt Jakob Scholtyssik, Betriebsleiter der Catering gGmbH. Geplant sind zudem Schulungen für das Servicepersonal, um den Umgang mit Speiserückläufern nachhaltig im Alltag zu verankern.

Parallel arbeitet das Cateringteam an der Umsetzung der anspruchsvollen DGE-Standards: mehr frische, wenig verarbeitete Lebensmittel, ein höherer Gemüseanteil und weniger Zucker. Die seit Herbst angebotene zusätzliche Linie „Clever & Smart“ steht für intelligent ausgewählte, ausgewogene, schmackhafte und wohltuende Ernährung. „Als Klinikum ist es uns wichtig, Speisen anzubieten, die die Genesung fördern. Bioqualität spielt dabei eine zentrale Rolle – Mensch, Umwelt und Region profitieren gleichermaßen“, sagt Diana Simon aus dem Cateringteam. Gleichzeitig bleibt die Wirtschaftlichkeit im Blick: Jede Menükomponente wird sorgfältig kalkuliert.

Auch Prof. Dr. Christian Dusch, Landrat des Landkreises Rastatt, würdigt das Engagement: „Dass das Klinikum Mittelbaden als größte Gesundheitseinrichtung der Region Teil dieses Leuchtturmprojekts war, freut mich sehr. Es zeigt eindrucksvoll, dass regionale Wertschöpfung, gesunde Ernährung und wirtschaftliches Handeln sich sinnvoll ergänzen.“

Der erfolgreiche Projektabschluss markiert keinen Endpunkt, sondern den Beginn einer langfristigen Weiterentwicklung. Viele der erarbeiteten Strukturen und Maßnahmen werden dauerhaft fortgeführt. „Das Team kann stolz auf das Erreichte zurückblicken und nun bestens vorbereitet die nächsten Schritte hin zu mehr Bio, Regionalität und Genuss gehen“, so Projektleiter Markus Enderle.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Ministeriums.

Bild: Jean-Claude Winkler