Klinikum Mittelbaden

Coronasituation im Klinikum Mittelbaden

In der Balger Klinik des Klinikums Mittelbaden werden aktuell (Stand 27.10.2021) 33 Corona-Patienten/Innen stationär behandelt, drei davon intensivmedizinisch. Bis auf zwei Patienten/Innen handelt es sich bei allen Fällen um ungeimpfte Personen.

Die beiden sogenannten Impfdurchbrüche betreffen Patienten mit einem schwachen körpereigenen Immunsystem. Während in letzter Zeit über eine Zunahme an jüngeren Patienten berichtet wurde hat sich dies wieder etwas geändert.

Die stationären Coronapatienten sind mittleren Alters bis knapp über sechzig. Noch gibt es genug Betten auf der COVID-Station in der Klinik Baden-Baden Balg. Doch in Erwartung weiterer COVID-Patienten bereitet sich die Klinik bereits auf eine Kapazitätserweiterung vor. Prekärer sieht es auf der Intensivstation aus. Dort stehen 10 Betten zur intensivmedizinischen Behandlung von Patienten zur Verfügung.

„Aufgrund der hohen Covid-Belastung mussten wir – wie in den vergangenen Coronawellen – wieder elektive Operationen absagen. Auch die Notfallversorgung war phasenweise schwierig, istaber sichergestellt“ so Dr. Thomas Iber, medizinischer Geschäftsführer und Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. „Die meisten betroffen Patienten zeigten bisher großes Verständnis für die Situation“ fügt er hinzu.

Die kurze Verschnaufpause nach der dritten Welle scheint vorüber zu sein. Die Versorgung von COVID-Patienten parallel zum normalen Klinikbetrieb bedeutet für das medizinische und für das Pflegepersonal des Klinikums Mittelbaden nach wie vor eine deutliche Mehrbelastung. Das geht bei den Mitarbeitenden nicht spurlos vorüber. So liegen beim Klinikpersonal die Krankheitsausfälle über dem Jahresdurchschnitt im üblichen Bereich der ersten Herbsttage. Und Corona macht auch vor den Klinikmitarbeitenden nicht Halt.

Allein in den vergangenen zwei Monaten gab es auch bei ihnen 14 Impfdurchbrüche bei vollständig geimpftem Personen, außerdem hatten sich 10 nicht geimpfte Mitarbeitende mit COVID 19 infiziert und sechs nicht geimpfte Mitarbeiter mussten in Quarantäne.