Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Mittelbaden in Rastatt eröffnet die KMB-Gesundheitsforen 2026.
Das Klinikum Mittelbaden lädt auch in diesem Jahr wieder zu seinem bewährten Veranstaltungsformat „KMB Gesundheitsforum“ ein. Den Auftakt macht Dr. Ralph Wetzel, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Mittelbaden Rastatt, mit dem Vortrag „Ich brauche ein künstliches Gelenk – was kommt da auf mich zu?“
Der Vortrag findet am 11. März um 17 Uhr im Klinikum Mittelbaden in Rastatt im Konferenzraum (2. Obergeschoss) statt. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung via E-Mail an ra-ortho@klinikum-mittelbaden.de wird gebeten.
„Wir erleben bei Patientinnen und Patienten, die ein künstliches Gelenk brauchen, am Anfang viel Unsicherheit“, weiß Dr. Ralph Wetzel. Deshalb möchte der Chefarzt aufklären, was Patientinnen und Patienten erwartet, wenn ein künstliches Gelenk notwendig wird – von der Entscheidung bis zur Nachsorge. Wie der Ablauf einer Gelenkimplantation aussieht, welche Untersuchungen vorab erforderlich sind und wie moderne Behandlungsmöglichkeiten helfen, nach dem Eingriff Lebensqualität zurückzugewinnen, sind die Themen seines Vortrags. Dabei geht er auf sowohl auf Neuentwicklungen in der Gelenkersatzchirurgie wie knochensparende Implantate und minimal-invasive, muskelschonende Verfahren als auch auf die Frage der Langzeithaltbarkeit und eventuelle Rückzugsmöglichkeiten bei einer Wechseloperation ein. Zudem beschreibt der Referent die Vorteile eines zertifizierten Endoprothetikzentrums. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
900 Eingriffe pro Jahr in Rastatt
Derzeit werden in Deutschland jährlich über 200.000 Hüftendoprothesen und 180.000 Knieendoprothesen eingesetzt. „Mit knapp 900 dieser Eingriffe pro Jahr, darunter nahezu 100 teils aufwändige Wechseloperationen, zählt die Rastatter Klinik als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zu den größten spezialisierten Einrichtungen der Region“, hebt der Klinikchef hervor. Zudem ist die Klinik seit mehr als zehn Jahren als Endoprothetikzentrum nach EndoCert®-Kriterien zertifiziert und wurde aufgrund stetig steigender Versorgungszahlen bereits 2019 zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung aufgewertet. Der Einsatz eines künstlichen Gelenks bei fortgeschrittener Arthrose gilt als einer der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe überhaupt: „Er verbessert die Mobilität und Lebensqualität der Patienten enorm und überzeugt mit hohen Zufriedenheitsraten sowie einer langen Haltbarkeit. Kein Wunder, dass die Implantation einer Hüfttotalendoprothese bereits 2007 von der renommierten Fachzeitschrift The Lancet als „Operation des Jahrhunderts“ bezeichnet wurde“, so Wetzel.

