ClarCert, das internationale Zertifizierungsinstitut für Management und Personal, bescheinigt dem Team des Endoprothetikzentrums in Baden-Baden unter Leitung von Dr. Matthias Erhardt und Prof. Dr. Marc Thomsen erneut eine hohe Qualität bei der Versorgung von Patienten mit endoprothetischem Knie- und Hüftgelenksersatz.
Seit 2017 ist das Endoprothetikzentrum der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort Baden-Baden durch die Initiative EndoCert als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZ Max) zertifiziert. Im Rahmen regelmäßiger Audits werden Operationsergebnisse unter die Lupe genommen und sämtliche Prozesse bewertet. Im zweiten Überwachungsaudit durch ClarCert bescheinigen der Auditor dem Baden-Badener EPZ Max nicht nur eine positive Entwicklung der Fallzahlen und eine kontinuierliche Personalentwicklung, sondern vor allem sehr gute Ergebnisse: „Es besteht eine hohe Ergebnisqualität, die Prozesse sind klar strukturiert“, heißt es im Bericht.
Geringe Anzahl an Folgeeingriffen
Greifbar werden die Ergebnisse durch die zahlenmäßige Erfassung im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) in das die Klinik seit 2012 ihre Daten einspeist. Das EPRD unterteilt dann in schlechtere und sehr schlechte Ergebnisse und in gute und sehr gute Ergebnisse. „Wir gehören seit fünf Jahren mit unseren Ergebnissen immer zu den wenigen Kliniken mit sehr guten Ergebnissen, vorher waren wir ‚nur‘ gut“, so Prof. Dr. Marc Thomsen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Das EPRD ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Industrie. Als freiwilliges medizinisches Register sammelt es seit 2012 Daten zur Versorgung mit Hüft- und Knieendoprothesen, verknüpft diese systematisch mit Routinedaten und wertet die Informationen mit Blick auf die Qualität der Implantate und die medizinische Behandlung aus. So kann das EPRD belastbare Aussagen zur Versorgungsqualität treffen und Verbesserungspotenziale aufzeigen.
Bereits 2024 wurde das Endoprothetikzentrum erfolgreich rezertifiziert – nun bestätigt auch das aktuelle Überwachungsaudit unter der Leitung von Dr. Matthias Erhardt, der das EPZ Max in Baden-Baden leitet, die hervorragende medizinische Versorgung. Das Klinikum Mittelbaden in Baden-Baden kann somit auch weiterhin das Qualitätssiegel „Endoprothetikzentrum (EPZ) der Maximalversorgung“ führen. Jährliche Audits sorgen für eine konsequente Überwachung der medizinischen Versorgungsqualität.
„Wir arbeiten täglich daran, unsere hohen Qualitätsstandards noch weiter zu steigern. Das bringt direkte Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten: Durch klar definierte Behandlungsabläufe garantieren wir ein Höchstmaß an Sicherheit und medizinischer Qualität. Denn die Zertifizierung setzt exakt vorgeschriebene Behandlungspfade voraus, deren Einhaltung in einer höheren Patientensicherheit und besseren Behandlungsergebnissen resultiert“, erklärt Barbara Dörflinger, Qualitätsmanagementbeauftrage des EPZ. Jährlich werden in Deutschland rund 400.000 künstliche Gelenke implantiert – fast 700 davon allein in Baden-Baden.
Qualitätssiegel als klarer Auftrag
„Das EndoCert-Siegel bestätigt die Qualität unserer Arbeit. Für uns ist das ein klarer Auftrag: Auch in Zukunft setzen wir alles daran, unseren Patientinnen und Patienten durch erstklassige Behandlungen ihre Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben“, betont Dr. Matthias Erhardt.
Text: Susanne Gilg
Bild: KMB
Bildunterschrift: Das Team des Baden-Badener Endoprothetikzentrums und die Klinikleitung freuen sich mit dem Auditor über das erfolgreiche Überwachungsaudit.

