Im Rahmen seiner Sommertour hat Baden-Württembergs Sozial- und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am 12. August bei hochsommerlichen Temperaturen den künftigen Standort des Zentralklinikums Baden-Baden Rastatt am Münchfeldsee besucht, um sich ein persönliches Bild zu machen.
Begrüßt wurde er vor Ort von Landrat Prof. Christian Dusch, Baden-Badens Bürgermeister Tobias Krammerbauer, Rastatts Erstem Bürgermeister Raphael Knoth, Klinikum-Geschäftsführer Felix Brenneisen sowie Nora Welsch, der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Die Vertreter aus Politik und Klinik informierten über den Stand des geplanten Zentralklinikums Baden-Baden Rastatt und die strategischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre.
Landrat Dusch sprach dem Minister im Rahmen der Begrüßung noch einmal seinen Dank im Namen aller Beteiligten aus. „Wir sind gut von Ihnen und Ihrem Haus unterstützt worden.“
Minister Lucha bekräftigte noch einmal seine Unterstützung für das Neubauprojekt und bezeichnete es erneut als Leuchtturmprojekt. „Das Projekt hat die Qualität eines Leuchtturmprojekts für die Bürgerinnen und Bürger in der Region.“
Baden-Badens Bürgermeister Krammerbauer hob hervor, dass das Thema Gesundheit keine (Gemarkungs-) Grenzen haben dürfe.
Rastatts Bürgermeister Knoth berichtete über die Gespräche mit dem Regierungspräsidium zur Anbindung des Klinikums an die geplante Querspange.
Klinikum-Geschäftsführer Brenneisen gab Einblicke in den aktuellen Stand rund um die Neubauplanung und dankte dem Land Baden-Württemberg und den Gesellschaftern für die bisherige finanzielle Unterstützung bei Bestandsgebäuden und beim anstehenden Klinikneubau. „Diese Mittel sind entscheidend, um den Neubau voranzubringen und in der Phase bis zum Bezug, eine verlässliche medizinische Versorgung sicherzustellen und unserem Versorgungsauftrag für die Region Mittelbaden vollumfänglich nachzukommen“, sagte er.
Die Errichtungs- und Betriebsgesellschaft sei gegründet, die Machbarkeitsstudie laufe, ebenso die Markterkundung für das passende Beschaffungsmodell und die Planung eines klimaneutralen Energiekonzepts. Baubeginn ist für 2029, die Eröffnung für 2034 geplant. Darüber hinaus zeigte er auf, dass das Klinikum Mittelbaden mit Blick auf die Finanzlage der Kliniken und die angespannten kommunalen Haushalte parallel zum Neubau auf eine konsequente Konsolidierung u.a. anhand einer Immobilienstrategie setze.
Große Gastfreundschaft erlebte die Delegation vor Ort durch den Rastatter SC/DJK, auf dessen Gelände das künftige Klinikum entstehen wird.
P.v.l.n.r.: F. Brenneisen, N. Welsch, R. Knoth, Prof. C. Dusch, M. Lucha, T. Krammerbauer Vorstände des Rastatter SC/DJK
Foto & Text: Petra Geiger

