Klinikum Mittelbaden

Schnell wieder mobil dank minimalinvasivem Hüftgelenkersatz

Programm Endoprothetikzentrum Rastatt

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Mittelbaden Rastatt informiert am 26. November über moderne Verfahren des minimalinvasiven Hüftgelenkersatzes.

Hüftarthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen und schränkt viele Menschen im Alltag stark ein. Wenn konservative Therapien keine Linderung mehr bringen, kann ein künstliches Hüftgelenk die Lebensqualität entscheidend verbessern. Rund 220.000 solcher Eingriffe werden jährlich in Deutschland durchgeführt.

Dr. Gregor Moßbrucker, Leitender Arzt der Unfallchirurgie und Koordinator des zertifizierten EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung, erklärt in seinem Vortrag die Vorteile der minimalinvasiven Methode und für wen sie geeignet ist: „Das Implantat wird über einen besonders muskelschonenden Zugang eingesetzt. So können Blutverlust und Schmerzen verringert und die Rehabilitation deutlich verkürzt werden – die Patientinnen und Patienten sind schneller wieder aktiv“, betont Moßbrucker.

Das Verfahren eignet sich für viele Betroffene – von sportlich aktiven jüngeren Menschen, die schnell wieder sportlich aktiv sein möchten, bis zu älteren Patientinnen und Patienten, die eine möglichst muskelschonende Operation wünschen. „In jedem Fall entscheiden wir gemeinsam, ob ein minimalinvasiver Eingriff individuell sinnvoll ist“, ergänzt der Mediziner.

Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Moßbrucker für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung „Schnell wieder fit nach minimalinvasivem Hüftgelenkersatz“ findet am 26. November um 17 Uhr im Konferenzraum (2. OG) des Klinikums Mittelbaden in Rastatt statt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung via E-Mail (ra-ortho@klinikum-mittelbaden.de) wird empfohlen.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Rastatt ist seit 2014 nach EndoCert® zertifiziert und wurde 2019 zum EndoProthetikzentrum der Maximalversorgung aufgewertet. Mit über 1.000 endoprothetischen Eingriffen jährlich, davon etwa 500 Hüftoperationen, zählt sie zu den führenden Einrichtungen in der Region.

Text: Petra Geiger